Programm der Zebi 2011

Auf zur Lehrstelle! Tipps von Profis
Täglich 10.00 und 15.00 Uhr, Halle 2a, Forum oder Halle 2, Arena
Wie wählt ein Lehrbetrieb oder ein Berufsverband geeignete Jugendliche aus? Was ist ihnen wichtig? Wie ist ein Bewerbungsschreiben aufgebaut? Wie verläuft ein Vorstellungsgespräch und worauf sollte besonders geachtet werden? Welche Erfahrungen haben Lernende gemacht? Fachpersonen der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung und Lernende aus verschiedenen Ausbildungen geben auf all diese Fragen kompetente Antworten.
www.biz.lu.ch
«Abflug»-Theater im Forum
Freitag, Montag und Dienstag, 11.00, 11.30, 14.00 und 14.30 Uhr, Halle 2a, Forum
Donnerstag, Samstag und Sonntag, 14.00 und 14.30 Uhr, Halle 2a, Forum
Studierende der hsl spielen Theaterszenen zum Hin und Her der Berufswahl. Welchen Beruf soll ich wählen? Finde ich eine Lehrstelle? Wie gehe ich mit Zweifeln und Ängsten um? Was mache ich, wenn Kolleginnen, Kollegen oder meine Eltern meinen gewählten Beruf total daneben finden? Wer unterstützt mich, wenn etwas schief läuft? Die Lehrstellensuche – eine echte Herausforderung! Theaterszenen der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik Luzern (hsl) im Auftrag der Dienststelle Soziales und
Gesellschaft des Kantons Luzern und der Fachstelle für die Beratung und Integration von Ausländerinnen und Ausländern. Für Lehrpersonen stehen Materialien zur Vor- und Nachbereitung des Theaters mit der Klasse sowie ein Arbeitsblatt für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.
Unterlagen zur Vorbereitung des Theaterbesuchs
Mein Traumraum - Lebensraum!
So lässt es sich leben! Gestaltungswettbewerb der Schulklassen
Siegerehrung: Freitag, 4. November, 9.30 Uhr, Halle 2a, Forum
Wie soll ein Traumzimmer oder der Lebensraum der Zukunft aussehen? Dieses Schreiner-Thema fasziniert sehr viele junge Menschen. Mehrere hundert Schüler von Oberstufen-Schulklassen aus der ganzen Zentralschweiz liessen ihrer Fantasie freien Lauf, erforschten ihre Wünsche und bauten mehr als 80 Wohnmodelle in handlicher Grösse. Rund, multimedial, drehbar, auf Stelzen, haarig, im Wasser – die Ideen wurden spannend und detailgetreu umgesetzt. Eine immense Vielfalt von Wünschen steht einer
ebenso grossen Auswahl an Materialien und Techniken gegenüber. Genauso wie im Berufsumfeld der Zentralschweizer Schreiner. Am Ausstellungsstand gibt es mehr über das Zusammenspiel in diesem kreativen Beruf zu erfahren. Eine Auswahl der Wohnmodelle aus dem Gestaltungswettbewerb sind an der Zebi ebenfalls zu bestaunen.
www.luzerner-schreiner.ch
Doping im Sport
Talkrunde der FREI’S Schulen
Freitag, 4. November, 11.00 Uhr, Halle 2, Arena
Das Thema Doping ist heutzutage in aller Munde. Immer wieder werden Athleten verdächtigt, ihre Leistungen nur dank dem Griff in den Dopingkasten zu erzielen. Doch wie verbreitet ist Doping im Spitzensport eigentlich? Dopen auch Breitensportler? Welche Auswirkungen hat das Dopen auf den Körper? Welches Risiko gehen Athleten ein, die ihre Leistung mithilfe von Doping steigern wollen? Viele junge Sporttalente werden im Laufe ihrer Karriere mit dem Thema Doping konfrontiert. Im Rahmen des nächsten FREI’S Talents-Seminars diskutieren Persönlichkeiten aus Sport und Gesundheit über ihre Erfahrungen mit den im Sport verbotenen Substanzen und ihre persönliche Einstellung zum Thema Doping. Für eine interessante Diskussion sorgen unter anderem der Talents School Absolvent und erfolgreiche Profisportler Marcel Hug, der erfolgreiche Bodybuilder und amtierende Mister Universum Ivan Bucher und der FCL-Teamarzt Sascha Käsermann.
www.freisschulen.ch
NETLA - Meine Daten gehören mir!
Persönlichkeits- und Datenschutz für Kinder und Jugendliche
Freitag, 4. November, 14.00 Uhr, Halle 2, Arena
Montag, 7. November, 10.00 Uhr, Halle 2a, Forum
Dienstag, 8. November, 14.00 Uhr, Halle 2, Arena
Kann die harmlos scheinende Freischaltung eines Fotos in einem sozialen Netzwerk ungeahnte Folgen haben? Wem darf ich was mitteilen? Wie kann ich sicher im Internet surfen und mich auf Plattformen wie Facebook bewegen? Mit «NetLa – meine Daten gehören mir!» wurde eine interessante Kampagne für Kinder und Jugendliche entwickelt, welche «spielend» den verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten näherbringt.
www.netla.ch
Social Media & Weiterbildung - Hilfreich oder überschätzt?
Samstag, 5. November, 10.00 –13.30 Uhr (Impulsvortrag, Podium und Diskussion um 10.00 und 12.00 Uhr), Halle 2, Arena
Ist der Einsatz von Facebook, Netlog und XING in der Werbung oder gar in der Bildung wirksam? Wie viele Netzwerke verträgt die durchschnittliche Userin, der durchschnittliche User im Internet? Welche Chancen und Sackgassen erwarten Weiterbildnerinnen und Weiterbildner im sozialen Netzwerk? Welche Erfahrungen haben Teilnehmende oder Anbietende von Weiterbildungskursen in der Erwachsenenbildung mit Social Media gemacht? Solche und ähnliche Fragen werden an den Veranstaltungen am Tag der Erwachsenen beantwortet. Dieser wird von der Luzerner Konferenz für Erwachsenenbildung (LKE) organisiert
Berufsmatura und Fachmatura
Podiumsveranstaltung
Samstag, 5. November, 11.00 Uhr, Halle 2a, Forum
Welche Voraussetzungen müssen Jugendliche erfüllen, um erfolgreich eine Berufs- oder Fachmatura zu absolvieren? Was wird von den Schülerinnen und Schülern erwartet? Wo gibt es Angebote und was bieten die Berufs- und Fachmaturitätsschulen? Welche Wege stehen nach der Berufs- oder Fachmatura offen? Referenten klären diese Fragen und informieren umfassend zum Thema. Im zweiten Teil der Veranstaltung diskutieren Lernende, Absolventinnen und Absolventen, Ausbildende und Lehrpersonen. Fragen direkt aus dem Publikum sind willkommen.
Informationsveranstaltungen für fremdsprachige Eltern
Samstag und Sonntag, 5. und 6. November, 13.30 Uhr
Fremdsprachige Eltern von Jugendlichen im Berufswahlalter sind zu Führungen in ihrer Muttersprache eingeladen. Diese finden in Albanisch, Bosnisch/Serbisch/Kroatisch, Türkisch, Tamilisch, Portugiesisch, Spanisch und Deutsch statt. Interkulturelle Vermittlerinnen und Vermittler führen die Eltern durch die Messe und beantworten Fragen. Weitere Informationen erteilt die FABIA, Fachstelle für die Beratung und Integration von Ausländerinnen und Ausländern.
www.fabialuzern.ch oder unter der Telefonnummer 041 360 07 22.
Networking - Der Schlüssel zum Erfolg
Samstag, 5. November, 14.00 –17.00 Uhr, Halle 2, Arena
Wie netzwerke ich bei einem Apéro erfolgreich? Wie gehe ich vor, um im Alter von mehr als 50 Jahren noch eine Stelle zu finden? Wie können Netzwerke aufgebaut und aufrechterhalten werden? Und was unternehme ich, damit ich nach einem stressigen Tag im Büro im Privatleben abschalten kann? Dies sind vier der sechs Themen, die beim Networking-Anlass an der Zebi in Kurzreferaten behandelt werden. Angesprochen sind Erwachsene, die sich neue Impulse für ihren privaten und beruflichen Alltag wünschen. Beim anschliessenden Networking- Apéro können neue Kontakte geknüpft und Meinungen über die Referate ausgetauscht werden. Veranstalter ist der Verein Berufsbildung Zentralschweiz, Partnerin die Businessplattform XING.
Programm und Anmeldung
Tischgespräche für Familien
Sonntag, 6. November, 10.00 - 12.00 Uhr, Halle 2, Foyer
Fragen an einen Lernenden, wie er seine Ausbildung erlebt, persönliche Gespräche mit einer Ausbildnerin, eine vertiefte Unterhaltung mit einem Berufsberater: All dies ist im Zebi-Restaurant bei einer Tasse Kaffee möglich. An reservierten Tischen warten Betroffene und Spezialisten auf Eltern mit ihren Kindern, die sich für eine Lehre oder eine andere Ausbildung entscheiden möchten.
Was bringt mir die Kanti?
Gymnasien des Kantons Luzern: Podiumsgespräch
Sonntag, 6. November, 11.00 und 14.00 Uhr, Halle 2, Arena
Das Gymnasium ist für motivierte und leistungsstarke Jugendliche die attraktive und anspruchsvolle Vollzeitschule. Der Übergang von der Primarschule ins Langzeitgymnasium oder von der Sekundarschule ins Kurzzeitgymnasium ist für sie ein entscheidender Schritt. Was müssen Jugendliche mitbringen, um erfolgreich zur gymnasialen Matura zu gelangen? Was bieten die Gymnasien, was erwarten sie von ihren Schülerinnen und Schülern? Diese Fragen diskutieren eine Gymnasiallehrerin, eine Primarlehrerin, ein Sekundarlehrer, ein Gymnasialrektor, eine Berufs- und Laufbahnberaterin, eine Gymnasiastin am Kurzzeitgymnasium und ein Gymnasiast am Langzeitgymnasium. Durch das Gespräch führt Barbara Stöckli, Studienleiterin MAZ.
www.kantonsschulen.lu.ch
Noch keine Lehrstelle oder beruflich im falschen Film?
Berufliche Integration durch Unterstützung
Sonntag, 6. November, 11.00 Uhr, Halle 2a, Forum
Dienstag, 8. November, 11.00 Uhr, Halle 2, Arena
Als Jugendlicher hat man die Qual der Berufswahl. Nicht allen ist nach Schulabschluss klar, welche Berufsrichtung sie wählen möchten. Wer noch keinen Plan zur Berufswahl hat oder sich beruflich im falschen Film befindet, dem wird bei Speranza geholfen. Die Stiftung Speranza hat zum Ziel, möglichst alle jungen Menschen ins Erwerbsleben zu integrieren – deshalb unterstützt sie Jugendliche mit oder ohne Lehrstelle! Wie, erfahren Sie an der Zebi. Die Stiftung Speranza schafft berufliche Perspektiven und engagiert sich für Jugendliche und junge Erwachsene. Unzählige Jugendliche finden nach der obligatorischen Schulzeit den beruflichen Anschluss nicht oder werden nach abgeschlossener Berufslehre arbeitslos. Unser oberstes Ziel ist die Ausbildung und die nachhaltige Integration von jungen Menschen in den Arbeitsmarkt. Informationen zum Angebot von Speranza gibt es auf der Webseite.
www.stiftungsperanza.ch
Spitzensport und Ausbildung
Sonntag, 6. November, 13.00 Uhr, Halle 2a, Forum
Spitzensport und Ausbildung sinnvoll miteinander zu kombinieren ist ein aktuelles Thema. Der heutige Nachwuchsleistungssport und die duale Berufsbildung stellen hohe Ansprüche an die talentierten Jugendlichen. Der Verein VINTO bietet eine fundierte Ausbildung in der Berufsbildung, gepaart mit genügend Freiraum für den Spitzensport. Der Verein VINTO stellt sein Angebot vor.
www.vinto.ch
Infostände von Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen
Für Maturandinnen, Maturanden und studieninteressierte
Sonntag, 6. November 13.00 - 17.00 Uhr, Halle 2, Foyer
Zahlreiche Hochschulen präsentieren sich im Foyer der Messehallen, geben Informationsmaterial zu ihrem Studienangebot ab und stehen für Fragen zur Verfügung.
Ich will studieren - Studierende geben Antworten
Podiumsgespräche
Sonntag, 6. November, 13.00 und 16.00 Uhr, Halle 2, Arena
Es ist kein kleiner Sprung vom vertrauten Gymnasium an die Hochschule. Wie gelingt dieser Übergang am besten? Studierende von verschiedenen Hochschulen und aus unterschiedlichen Disziplinen sagen, worauf es ankommt. Wie haben sie den Übergang erlebt? Was ist der Unterschied zwischen Gymnasium und Hochschule? Wie sieht der Studienalltag aus? Ist Studieren wirklich so anspruchsvoll, und was machen erfolgreiche Studierende anders als erfolglose? Studium und Arbeit? Und: Was treibt mich an, morgens aufzustehen und an die Uni zu gehen? Am Stand der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung beantworten Fachleute Fragen und unterstützen bei weiteren Schritten.
www.biz.lu.ch
Senioren am Puls der Zeit
Dienstag, 8. November, 9.00 und 14.00 Uhr
Wie sich doch die Berufe in den letzten 50 Jahren gewandelt haben... Niemand weiss das besser als die Grosseltern von heute. Wer seine Grosskinder bei der Berufswahl unterstützen möchte, stösst unweigerlich an seine Grenzen. Dem will die Pro Senectute des Kantons Luzern abhelfen. Bei einem geführten Messerundgang wird den Grosseltern gezeigt, wie die Berufe im Jahr 2011 aussehen.
Ausscheidung Maurer-Schweizermeisterschaft
Halle 2a, Stand B123/C141
Die Maurerlehrhallen Sursee MLS führen mit zirka acht Kandidaten die Ausscheidung für die Schweizermeisterschaft 2012 durch. Die Kandidaten kommen aus der Region 2. Dieser Region gehören für das Qualifikationsverfahren die Baumeisterverbände der Kantone AG, BE, BL, BS, GR, LU, NW, OW, SO, SZ, TI, UR sowie ZG an. Die MLS erküren an der Zebi die besten drei Kandidaten der Region und bereiten sie anschliessend auf die Schweizermeisterschaft 2012 vor. Der Schweizermeister 2012 wird den Schweizerischen Baumeisterverband an der Berufsweltmeisterschaft 2013 in Leipzig vertreten.
www.mls.ch
Roboter zu Tisch - Produktentwicklungen von Studierenden
Täglich Halle 2, Foyer
Studierenede der Hochschule Luzern – Technik & Architektur präsentieren ihre Roboter, die sie im Modul «Produktentwicklung» kreiert haben. 34 Teams aus Elektro- und Maschinentechnik-Studierenden, Informatikern und Wirtschaftsingenieuren entwickelten Roboter, die mittels Kamera die verschiedenen Teile eines Gedecks auf einem Tablett erkennen, die aufgenommenen Informationen auswerten und in mechanische Arbeit umsetzen können. Die Roboter sind in der Lage, das Besteck, Geschirr und Servietten eigenständig zu sortieren. Eine besondere Herausforderung war es, Greifarme zu entwickeln, die Messer und Gabel fassen können. Die Lösungen reichen vom filigranen Greifer, der eher an ein Zahnarztwerkzeug erinnert, über Roboter, die mit Bürsten zupacken bis zu einem Ballongreifer.
www.hslu.ch/technik-architektur
Wunschberuf(e) - Berufswünsche
Videowettbewerb
Was ist ein Wunschberuf? Welches sind die Berufswünsche unserer Klasse? Was ist DER Wunschberuf für unsere Zukunft? Schulklassen der Oberstufe (Sek I) machen sich Gedanken zum Thema Wunschberuf(e) und gestalten einen Videoclip dazu. Für die besten sieben Klassen locken je Fr. 500.– für die Klassenkasse, gesponsert vom Verein Berufsbildung Zentralschweiz. Alle wichtigen Informationen zum Wettbewerb sind auf der Homepage zu finden. Anmeldeschluss für die Teilnahme: 15. November 2011.
www.vereinberufsbildung-z.ch
Talent Show - Entdecke deine Berufung
Halle 2a, Stand A104
Unter diesem Motto findet noch bis am 27. November 2011 im Verkehrshaus der Schweiz eine Schwerpunktausstellung statt. Eigene Talente und Interessen können entdeckt und erprobt, aber auch die Vielfalt der Berufswelten rund um Mobilität und Verkehr erlebt werden - mit verschiedenen Angeboten wie Talent-Bühnen oder Talent-Wecker.
www.verkehrshaus.ch
www.talent-show.ch
Alles Okay im Beruf? Ist eine Weiterbildung fällig?
Halle 2, Stand B231
Erwachsene sind gefordert, sich neu zu orientieren, sich weiterzuentwickeln und weiterzubilden. Dabei stellen sich viele Fragen zur eigenen Laufbahn. Welche Ein-und Aufstiegsmöglichkeiten gibt es? Wie erhöhe ich meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Welche Voraussetzungen brauche ich für eine andere Stelle? was muss ich bei einer Bewerbung beachten? Am Stand der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungen der Zentralschweiz beantworten Fachleute Fragen und unterstützen bei weiteren Schritten.
Im Modul «Produktentwicklung», das einen festen Platz im Curriculum der Ingenieurausbildung an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur hat, proben Studierende, was heute zum beruflichen Alltag von Ingenieuren gehört: Unter Termindruck und engen finanziellen Vorgaben kreieren sie in interdisziplinären Arbeitsgruppen ein neues Produkt. Wie die Studierenden die Aufgabe anpacken, steht ihnen frei. Für Materialkosten haben sie maximal 600 Franken zur Verfügung. In diesem Jahr entwickelten 34 Teams aus Elektro- und Maschinentechnik-Studierenden, Informatikern und Wirtschaftsingenieuren Roboter, die mittels Kamera die verschiedenen Teile eines Gedecks auf einem Tablett erkennen, die aufgenommenen Informationen auswerten und in mechanische Arbeit umsetzen können. Die Roboter sollten in der Lage sein, das Besteck, Geschirr und Servietten eigenständig zu sortieren, eine Fähigkeit, die nicht nur in Küchen, sondern auch im Recycling nützlich sein kann. Eine besondere Herausforderung war es, Greifarme zu entwickeln, die Messer und Gabel fassen können. Die Lösungen reichten vom filigranen Greifer, der eher an ein Zahnarztwerkzeug erinnert, über Roboter, die mit Bürsten zupacken bis zu einem Ballongreifer.Im Modul «Produktentwicklung», das einen festen Platz im Curriculum der Ingenieurausbildung an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur hat, proben Studierende, was heute zum beruflichen Alltag von Ingenieuren gehört: Unter Termindruck und engen finanziellen Vorgaben kreieren sie in interdisziplinären Arbeitsgruppen ein neues Produkt. Wie die Studierenden die Aufgabe anpacken, steht ihnen frei. Für Materialkosten haben sie maximal 600 Franken zur Verfügung. In diesem Jahr entwickelten 34 Teams aus Elektro- und Maschinentechnik-Studierenden, Informatikern und Wirtschaftsingenieuren Roboter, die mittels Kamera die verschiedenen Teile eines Gedecks auf einem Tablett erkennen, die aufgenommenen Informationen auswerten und in mechanische Arbeit umsetzen können. Die Roboter sollten in der Lage sein, das Besteck, Geschirr und Servietten eigenständig zu sortieren, eine Fähigkeit, die nicht nur in Küchen, sondern auch im Recycling nützlich sein kann. Eine besondere Herausforderung war es, Greifarme zu entwickeln, die Messer und Gabel fassen können. Die Lösungen reichten vom filigranen Greifer, der eher an ein Zahnarztwerkzeug erinnert, über Roboter, die mit Bürsten zupacken bis zu einem Ballongreifer.
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