Bachelor / Master

«Zwei Flüüge uf ein Tätsch»

Nina ist 20 Jahre alt, ist in Zug aufgewachsen und hat sich für ein Abenteuer entschlossen: auf Italienisch zu studieren an der Università della Svizzera italiana. In diesem Beitrag kannst du einen Einblick in Nina’s Erfahrung erhalten.

Eine Universität im Tessin? Ja, die gibt es. Als ich bei meiner Internetrecherche auf die Webseite der Università della Svizzera italiana gestossen bin, traute ich meinen Augen kaum.

Bereits als kleines Mädchen faszinierte mich die italienische Sprache und ich wollte nichts mehr, als diese Sprache fliessend zu beherrschen. Ich eignete mir, während meiner Zeit an der Kantonsschule Zug, ein Italienisch B2-Level an und im September 2021 begann ich mein Bachelorstudium in Comunicazione an der USI.

Mein Studium in Lugano ermöglicht es mir eine weitere Landessprache zu lernen und gleichzeitig ein Fach zu studieren, welches mich interessiert. Mit anderen Worten: «Zwei Flüüge uf ein Tätsch».

Mittlerweile bin ich in meinem 2. Studienjahr und spreche fliessend Italienisch. Natürlich noch nicht komplett fehlerfrei, aber ich bin auf gutem Wege. Ich habe viele neue Kontakte geknüpft und meinen Horizont erweitert. Jedes Semester bringt neue Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Weil man im Kommunikationsbachelor jedes Semester neue Kurse belegt und neue Professoren kennenlernt, wird es nie langweilig. Das Kursprogramm ist sehr vielseitig und bietet diverse Möglichkeiten, um persönliche Interessen zu vertiefen. Zum Beispiel hat man anfangs die Wahl zwischen drei verschiedenen Spezialisierungen. Ich habe die Spezialisierung «Impresa, mercati e società» gewählt. Im Rahmen dieser Spezialisierung hatten ich und meine Mitstudenten die Chance, Manager verschiedener Unternehmer im Tessin zu besuchen und zu interviewen. Somit war es uns möglich unser theoretisches Wissen mit der Praxis zu vergleichen, sowie Ähnlichkeiten und Unterschiede zu beobachten.

Um es kurz zu fassen. Die Erfahrungen, die ich bis jetzt an der USI gesammelt habe, sind sehr positiv. Meine Sprachkenntnisse verbessern sich mit jedem Tag und ich verstehe mich sehr gut mit meinen Tessiner Mitstudenten, die mich übrigens auch gut aufgenommen haben.